Der Kreis Düren liegt mit 262.828 Einwohnerinnen und Einwohnern westlich im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Gelegen im Regierungsbezirk Köln, erstreckt sich der Kreis auf einer Fläche von 941,37 km². Gegliedert ist der Kreis in insgesamt zehn Gemeinden und fünf Städte: Düren, Heimbach, Jülich, Linnich und Nideggen. Düren, der gleichnamige Verwaltungssitz des Kreises, wird durch seine Nähe zur Eifel auch „Das Tor zur Nordeifel“ genannt und stellt mit 89.024 Einwohner/innen die größte Stadt im Kreis dar. Heimbach mit 4.322 Einwohner/innen ist nicht nur die kleinste Stadt im Kreis Düren, sondern gemessen an der Bevölkerungszahl auch die zweitkleinste Stadt Nordrhein-Westfalens.

Vor allem das Wandern ist eine beliebte touristische Aktivität im Kreis Düren. Die Rureifel, die nach dem Fluss Rur benannt ist, ist hierbei als Naherholungsgebiet besonders attraktiv. Bekannt ist das Gebiet vor allem durch den Nationalpark Eifel. Am 01. Januar 2004 errichtet, ist er der 14. Nationalpark Deutschlands und der erste Nordrhein-Westfalens. Er umfasst insgesamt eine Fläche von 10.700 ha. Knapp 240 km Wanderwege umfasst der Nationalpark, außerdem ist er mit 104 Kilometern auch für Radfahrer/innen und mit 65 km ausgebauten Wegen ebenfalls für Reiter/innen attraktiv.

Besucherinnen und Besucher können an fünf touristischen Service-Bereichen, sogenannten Nationalpark-Toren, den Park täglich von 10 bis 17 Uhr betreten. Auch kostenlose Führungen durch geschulte Ranger können Besucher/innen in Anspruch nehmen. Das Angebot umfasst bis zu acht Führungen pro Woche und ist auch für blinde und sehbehinderte Menschen sowie für Familien mit Kindern bestens geeignet. Lehrreiches über Flora und Fauna vermitteln die Ranger dabei ebenso wie eigene Erfahrungen und Anekdoten. 

Düren, Burg Nideggen Foto: Kreis Düren

Burg Nideggen Bild: Kreis Düren

Im 12. Jahrhundert als Wohnsitz des Grafen von Jülich erbaut, ist die Burg Nideggen heute ein weiteres beliebtes Ausflugsziel im Kreis Düren. In der Dauerausstellung der Burg können Besucher/innen das Mittelalter im Rheinland nacherleben. Die multimediale Präsentation zeigt das alltägliche Burgleben sowie die Zerstörung der Burg im Geldrischen Erbfolgekrieg im Jahr 1542 durch Kaiser Karl V. Geöffnet ist die Burg dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr. Das Restaurant der Burg bietet neben sonntäglichem Brunch auch die Möglichkeit, Hochzeiten und andere besondere Anlässe im besonderen Ambiente der Burg zu feiern. Dabei können Besucher/innen zwischen drei Sälen auswählen: Dem Kaiserblick, der modern geprägt ist, dem Jülicherzimmer, das eher nostalgisch eingerichtet ist und dem Rittersaal, in dem wie zu Mittelalterzeiten gespeist werden kann.

Alle Meldungen

Aktuelles

17.10.17

Als Teilnehmer am Bundesprojekt "Demografiewerkstatt Kommunen" veranstaltet der Kreis Düren am Mittwoch, 18. Oktober, im Haus Overbach in Barmen die Zukunftswerkstatt "Kreis Düren 2030". Über 100 Teilnehmer aus Politik, Verwaltung, Verbänden, Institutionen und Vereinen setzen sich dort auf Einladung von Landrat Wolfgang Spelthahn unter der Überschrift "Den demografischen Wandel gestalten" mit Fragen der Bildung und Fachkräftesicherung, der gesellschaftlichen Teilhabe, der Mobilität und Nahversorgung sowie dem Komplex Leben und Wohnen auseinander. Gemeinsames Ziel ist es, die Lebensqualität für die Menschen im Kreis Düren langfristig zu sichern.

23.05.17

Was eröffnet Chancen für den Verbleib, die Rückkehr oder den Zuzug junger Menschen? Was muss sich dafür im Kreis Düren konkret ändern? Und wer muss mit anpacken? Mit diesen konkreten Fragestellungen setzen sich nun Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums der Gemeinde Kreuzau auseinander. Vorausgegangen war ein Impulsvortrag zu den Themen Demografie und demografische Entwicklung durch Carolin Möller vom Amt für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren des Kreises Düren.

11.03.17

Nachdem die Auftaktveranstaltung zum Projekt im vergangenen Sommer und das Treffen zur Vorstellung des Kommunalprofils im November 2016 im Kreis Düren stattgefunden haben, wurde nun ein Beratungstermin anberaumt: Landrat Wolfgang Spelthahn und die Kolleginnen aus dem Amt für Demografie des Kreises begrüßten dazu den Referatsleiter der Abteilung Demografischer Wandel aus dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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Lage

Basisinformationen

  • Bundesland:
    Nordrhein-Westfalen
  • Art der Kommune:
    Kreis, Verwaltungssitz: Düren
  • Einwohnerzahl:
    262.828 (Stand 31.12.2015)
  • Fläche:
    941,37 km²
  • Bevölkerungsdichte:
    275 Einwohner/innen je km²
  • Gemeindetyp (nach BBSR 2014):
    15 Städte und Gemeinden: Überwiegend „Kleinstädte“ (6 „größere“ und 6 „kleinere Kleinstädte“) mit einer „kleinen“ (Jülich) und einer „größeren Mittelstadt“ (Düren) sowie einer „Landgemeinde“ (Heimbach) Anmerkung: Die Bezeichnungen „Kleinstadt“, „kleinere Kleinstadt“, „größere Kleinstadt“, „kleine Mittelstadt“, „größere Mittelstadt“ sowie „Landgemeinde“ entsprechen den Klassifizierungen des BBSR (vgl. BBSR 2014)
  • Demografietyp nach Bertelsmann Stiftung:
    10 Städte und Gemeinden (Aldenhoven, Hürtgenwald, Inden, Langerwehe, Merzenich, Nideggen, Niederzier, Nörvenich, Titz und Vettweiß) sind dem Typ 1 zugeordnet (Stabile ländliche Städte und Gemeinden), 2 Städte und Gemeinden (Kreuzau und Linnich) sind dem Typ 5 zugeordnet (Städte und Gemeinden in strukturschwachen ländlichen Räumen), 1 Stadt (Jülich) ist dem Typ 7 zugeordnet (Wirtschaftszentren mit geringerer Wachstumsdynamik), 1 Stadt (Düren) ist dem Typ 8 zugeordnet (stark alternde Kommunen).