Hier finden Sie Neuigkeiten aus dem Projekt selbst sowie darüber hinaus: Initiativen, Veranstaltungen und Veröffentlichungen rund um das Thema demografischer Wandel. Sie können außerdem durch die Publikationen der Projektbeteiligten stöbern. Mit unserer Linkliste steht eine Sammlung an Best-Practice-Beispielen, Landesinitiativen und Netzwerken zur Verfügung.

 

Alle Meldungen

Aktuelles

01.06.20

Gute Verwaltung würdigen und sichtbar machen: Das ist das Ziel des Preises für innovative und bürgerzentrierte Verwaltung. Sieger und Nominierte werden präsentiert, um mit konkreten Beispielen die Verbreitung neuer Denk- und Arbeitsweisen zu unterstützen.

13.05.20

Das Bundeskabinett hat sich heute mit dem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) vorgelegten Dritten Engagementbericht befasst. Der Bericht besteht aus dem Gutachten einer unabhängigen Sachverständigenkommission und der Stellungnahme der Bundesregierung. Der Dritte Engagementbericht trägt den Titel „Zukunft Zivilgesellschaft: Junges Engagement im digitalen Zeitalter“. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich gesellschaftliche Teilhabe und freiwilliges Engagement durch die Digitalisierung verändern und welche Folgerungen sich daraus für die Engagementpolitik ergeben. Untersucht wurde, wie sich junge Menschen zwischen 14 und 27 Jahren auch digital freiwillig einbringen.

07.05.20

Quartierskoordinatorinnen und -koordinatoren initiieren und unterstützen soziale, generationenübergreifende und kulturelle Aktivitäten. Eines ihrer grundlegenden Anliegen ist es, für alle Bürgerinnen und Bürger ein solidarisches Miteinander zu organisieren. In Zeiten von Corona erhält diese Nachbarschaftshilfe nun eine ganz besondere Bedeutung. Denn gerade jetzt ist es wichtig, zusammenzuhalten, sich gegenseitig zu unterstützen und Hilfe anzubieten. Gleichzeitig ist genau das durch die Kontaktbeschränkungen so schwierig geworden.

27.04.20

Was bewegt Seniorinnen und Senioren in der aktuellen Lage und wo finden sie Hilfe und Unterstützung? Darüber tauscht sich Bundesfamilienministerin Franziska Giffey am Mittwoch, 29. April 2020, von 16:30 bis 17:30 Uhr mit Martin Polenz und Marita Gerwin (Zukunft Alter gestalten Arnsberg), Dagmar Hirche (Wege aus der Einsamkeit), Elke Schilling (Silbernetz) und Marion Deerberg (Mehrgenerationenhaus Seesen) bei der nächsten Ausgabe der digitalen Gesprächsreihe des Bundesfamilienministeriums aus.

13.04.20

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat eine neue Handlungshilfe veröffentlicht, die zeigt, wie kleine Städte und Gemeinden ihre Stadt- und Ortskerne stärken können. Neben strategischen Ansätzen stellt sie Werkzeuge der Innenentwicklung vor, die Zentren zu lebendigen und nutzungsgemischten Wohn- und Versorgungsstandorten machen.

Alle Publikationen

DWK-Publikationen

13.01.19 Reinhard Winter, Heribert Kleene

Jeder vierte Mensch in Deutschland ist über 60 Jahre alt, 2050 wird es sogar jeder dritte sein. Das bundesweite Projekt „Demografiewerkstatt Kommunen“ (DWK) hat es sich zum Ziel gesetzt, Landkreise, Städte und Gemeinden „demografiefest“ zu machen. Über fünf Jahre entwickeln teilnehmende Kommunen dazu spezielle Methoden, die schließlich auch in anderen Orten zum Einsatz kommen sollen. Auch der Landkreis Emsland ist mit der Gemeinde Vrees an dem Projekt beteiligt. Auf insgesamt fünf verschiedenen Handlungsfeldern entwickelt der Landkreis Werkzeuge, die die Selbstständigkeit und die Eigeninitiative der Bürger bis ins hohe Alter fördern sollen.

03.01.19 Elke Ricken-Melchert

Der demografische Wandel hat unterschiedliche Facetten und verändert unsere Gesellschaft nachhaltig: Bevölkerungswachstum und -rückgang kennzeichnen ihn ebenso wie die Alterung der Bevölkerung mit tiefgreifenden Veränderungen der Altersstruktur vor Ort. Besonders spür- und  erlebbar ist dieser Prozess in den Städten, Landkreisen und Gemeinden. Dabei sind diese unter Umständen ganz unterschiedlich stark von den Auswirkungen des demografischen Wandels betroffen. Trotz der unterschiedlichen Ausgangssituationen verbindet viele Gebiete in Deutschland eine zentrale Frage: Wie kann es gelingen, die eigene Kommune demografiefest zu machen? Was der Begriff demografiefest im Einzelfall bedeutet, hängt wiederum von den jeweiligen  Gegebenheiten vor Ort ab und erfordert eine individuell abgestimmte Gesamtstrategie für die verschiedenen Gebietskörperschaften.

15.10.18 Anne-Katrin Teichmüller und Verena Reuter, wissenschaftliche Begleitung DWK

Im ersten Beitrag dieser Serie zur Demografiewerkstatt Kommunen (DWK) wurden das Projekt und seine Rahmendaten vorgestellt (Ausgabe 2018-01), während in der zweiten Folge beschrieben wurde, welchen Ansatz Kommunen verfolgen können, wenn sie das Thema Demografischer Wandel systematisch angehen (Ausgabe 2018-04). In der dritten Ausgabe erfolgte eine Auseinandersetzung mit sogenannten „Werkzeugen“, welche im Projektverlauf entwickelt werden (Ausgabe 2018-07). In diesem Beitrag geht es um die Einordnung und die Rahmenbedingungen von kommunaler Demografiepolitik sowie die Rolle der wissenschaftlichen Begleitung im Projekt DWK.

10.10.18 Prof. Dr. Martina Wegner, strategische Projektbetreuung der DWK

Der demografische Wandel hat weder in den Kommunen noch in der Bevölkerung einen guten Klang. Die Vision von aussterbenden Dörfern, in denen nur noch alte Menschen leben, verheißt für die Kommunalpolitiker keine Gestaltungsmöglichkeit und für die dort lebenden Bürger eine sinkende Lebensqualität. Während man aber bei  einem  anderen großen gesellschaftlichen Trend, der Digitalisierung, sofort die Vorteile vermittelt bekommt und die Nachteile eher als nachrangig gesehen werden, ist es beim demografischen Wandel umgekehrt. Dass auch er Chancen bietet, ist oft erst auf den zweiten Blick erkennbar und wird von den Kommunen weniger wahrgenommen, weil man mit dem Thema in erster Linie die Versorgung von Senioren verknüpft.

26.07.18 Prof. Dr. Martina Wegner, strategische Projektbetreuung der DWK

In dem ersten Beitrag dieser Serie zur Demografiewerkstatt Kommunen (DWK) wurden das Projekt und seine Rahmendaten vorgestellt (Ausgabe 2018-01), während in der zweiten Folge beschrieben wurde, welchen Ansatz Kommunen wählen und welche Erfahrungen sie machen, wenn sie das Thema Demografischer Wandel systematisch angehen (Ausgabe 2018-04). Die beschriebenen Erfahrungen gründen auf Einzelprojekten und Maßnahmen, die Instrumente beinhalten oder darstellen, die entweder in Anlehnung an bestehende Methoden an die Handlungsfelder des demografischen Wandels bzw. die jeweilige Situation vor Ort angepasst oder auch ganz neu entwickelt wurden.

25.04.18 Prof. Dr. Martina Wegner, strategische Projektbetreuung der DWK

In dem ersten Beitrag dieser Serie zur Demografiewerkstatt Kommunen (DWK) wurden das Projekt und seine Rahmendaten vorgestellt (Ausgabe 2018.1). In diesem zweiten Artikel soll dargestellt werden, welchen Ansatz Kommunen wählen und welche Erfahrungen sie machen, wenn sie das Thema Demografischer Wandel systematisch angehen.

31.01.18 Prof. Dr. Martina Wegner, strategische Projektbetreuung der DWK

Die Bundesregierung befasst sich auf verschiedenen Ebenen mit dem Thema des demografischen Wandels. Diskussionen über konkrete Zahlen zu Auswirkungen und Konsequenzen aus unterschiedlichen Perspektiven bietet die um den Demografiegipfel erstellte Dokumentation. Um den demografischen Wandel auch in der Praxis zu thematisieren, startete das Bundesfamilienministerium im Januar 2016 das Projekt Demografiewerkstatt Kommunen in acht Kommunen und Landkreisen. Das Projekt sieht vor, dass exemplarisch Demografiestrategien entstehen sollen, die auf die jeweilige Situation vor Ort zugeschnitten sind.