05.03.17

Der demografische Wandel verändert viele Bereiche unserer Gesellschaft – so auch die Arbeitswelt. Nicht nur der Anteil der älter werdenden Belegschaft spielt dabei eine Rolle, sondern auch die steigende Quote der ungelernten Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen. Laut des Bundesinstituts für Bildung (BIBB) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) lag die Quote in den Jahren 2011 bis 2014 zwischen 13 und 14 %. Vor allem im Gesundheits- aber auch im Bauwesen fehlt zunehmend qualifiziertes Personal. Die fortschreitende Technisierung fordert zu dem stetige Weiterbildung, und auch die Zahl derer, die noch im Ruhestand erwerbstätig sind, stieg von 6,3 % im Jahr 2002 auf 11,6 % im Jahr 2014.

20.02.17

Das Webangebot Kommunen innovativ bietet Kommunen und Regionen Unterstützung im Umgang mit dem demographischen Wandel. Als Bestandteil der gleichnamigen Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) informiert das Portal über aktuelle kommunale Forschungsprojekte, die hierfür neue Instrumente und Strategien erproben. Die Online-Plattform richtet sich an die Mitarbeiter aus Politik und Verwaltung des Bundes, der Länder und Kommunen, an die Fachcommunity, sowie Initiativen und Medien. Diese können sich auf dem Portal künftig über aktuelle Forschung und gelungene Praxisbeispiele informieren.

19.01.17

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert 500 ehrenamtliche Initiativen zur Integration von geflüchteten Menschen im ländlichen Raum. Ab dem 25. Januar 2017 können bei bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Anträge online eingereicht werden, wie in der Presseinformation bekanntgegeben wurde.

16.01.17

Um die Herausforderungen des demografischen Wandels anzugehen, hat die Bundesregierung einen Dialogprozess eingeleitet, an dem sich Vertreter/innen der Länder und Kommunen, der Sozialpartner und Verbände, der Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sowie Bürgerinnen und Bürger beteiligen. Lösungsansätze gemeinsam entwickeln, Initiativen aufeinander abzustimmen, Kräfte zu bündeln: das sind zentrale Bestandteile des Dialogprozesses. Die Ergebnisse fließen ein in die Demografiestrategie des Bundes.

11.12.16

Anlässlich der Eröffnung der Herbstkonferenz „Trendwende Land? – Neuer Blick auf ländliche Regionen“ am 23.11.16 in Berlin erklärte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt: "Bund und Länder müssen die ländlichen Räume stärker in den Blick nehmen. Wir brauchen eine spürbare Trendwende für unsere ländlichen Regionen. Menschen in ländlichen Regionen dürfen nicht das Gefühl haben, abgehängt zu sein. Wir dürfen niemanden zurücklassen und keine Region verloren geben."