Lange Zeit wurde der demografische Wandel mit Seniorinnen und Senioren gleichgesetzt. In den letzten Jahren fand jedoch ein Paradigmenwechsel statt. Um den demografischen Wandel wirklich nachhaltig zu gestalten, bedarf es eines inter- sowie intragenerationalen Vorgehens. Dazu gehört, dass man Jugendlichen Lebensverhältnisse bietet, die auf ihre Bedarfe abgestimmt sind. 

Damit sie diese schon früh mitgestalten können und sich mit ihrer Kommune identifizieren, ist Jugendbeteiligung nicht nur hilfreich, sondern erforderlich. Hierbei ist es jedoch wichtig, die Jugendlichen nicht nur als Expertinnen und Experten ihrer eigener Umwelt wahr- und ernst zu nehmen, sondern auch als Gestalterinnen und Gestalter dieser Umwelt. Zu eruieren, welche Fragen und Themen die Jugendlichen beschäftigen, kann ein erster und aktivierender Baustein kommunaler Jugendbeteiligung sein.