Der Klimawandel verändert, ebenso wie der demografische Wandel, die Gesellschaft nachhaltig. Ist es sinnvoll, beide Entwicklungen gemeinsam zu betrachten? Wie genau wirken sie zusammen, was gilt es zu bedenken?

Schon jetzt sind Auswirkungen des Klimawandels spürbar. Es braucht globale Lösungen, aber auch die Kommunen spielen eine wichtige Rolle, besonders für die sozialen Folgen. Zum einen lässt sich die Klimakrise als eine gesamtgesellschaftliche und generationenübergreifende Herausforderung verstehen, die lokal eine wirksame Zusammenarbeit (interkommunal, zwischen Zivilgesellschaft und Kommunen, zwischen Kommunen und Wirtschaft) erfordert. Die Klimaschutzbewegung rund um „Fridays for Future“ zeigt: Es besteht ein großes Bedürfnis nach Partizipation, vor allem seitens der Jugend. Und: Das Thema Nachhaltigkeit bringt Menschen verschiedener Bevölkerungsgruppen zusammen. Welche Chancen liegen darin für eine lebenswerte Kommune der Zukunft?

Zum anderen gilt es, sich vor Ort auf die bereits erkennbaren und als wahrscheinlich vorausgesagten Auswirkungen des Klimawandels, die nicht mehr abzuwenden sind, einzustellen. Insbesondere ältere, kranke und sehr junge Menschen leiden unter den stark wirkenden Wetterphänomenen wie Hitzeperioden. Auch zunehmende Überschwemmungen, Stürme und Wasserknappheit haben Auswirkungen auf das kommunale Lebensumfeld und erfordern effektive Schutzmaßnahmen. Hierzu brauchen auch kommunale Verwaltungen neue und kreative Lösungswege.