Der demografische Wandel hat – zum Teil dramatische – Auswirkungen auf das gesellschaftliche Zusammenleben und die sozialen Infrastrukturen in Kommunen. Faktoren wie eine älter werdende Bevölkerung, zunehmende Pflegebedarfe und sich verändernde Arbeits- und Familienverhältnisse werden künftig dafür sorgen, dass Unterstützungsstrukturen neu als „caring communities“ gedacht werden müssen.

Die Sicherung gleichwertiger Lebensverhältnisse sowie der Erhalt hochwertiger und lebensabendgleitender Unterstützungsstrukturen wird nur gelingen können, wenn eine sinnvolle Vernetzung zwischen Kommunen, Dienstleistern und Ehrenamt geschaffen werden kann. Es bedarf sozialer Netzwerke im unmittelbaren Lebensumfeld, die jedoch teilweise erst (wieder) geschaffen werden müssen. Den Kommunen wird hierbei eine neue, koordinative und impulsgebende Rolle zufallen.

Wie solche Netzwerke in der Praxis angestoßen werden können, zeigt ein Beispiel aus dem Landkreis Emsland.