In schrumpfenden Kommunen wirkt sich der Fachkräftemangel besonders gravierend aus. Längst bleiben nicht mehr ausschließlich in Mangelberufen viele Stellen unbesetzt. Der demografische Wandel ist eine Herausforderung, die nur in Zusammenarbeit zwischen Staat, Bildungsinstitutionen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu bewältigen ist.

Dennoch stehen Kommunen mit der Gestaltung einer klischeefreien Berufsorientierung Möglichkeiten offen, bisher nicht genutzte Potentiale als Arbeitgeberin, als Akteurin in der Berufsberatung sowie als Trägerin von Kitas und technischem Dienst auszuschöpfen. Doch wie werden möglichst viele offene Stellen passend und nachhaltig besetzt? Neue Strategien zur Berufsorientierung ohne Geschlechterklischees helfen bei der Lösung, vor allem in den Bereichen MINT, Soziales, Gesundheit und Pflege.