Die Generierung einer statistischen Datenbasis und Bestandsaufnahme ist ein erster wichtiger Schritt in der Auseinandersetzung einer Kommune mit dem demografischen Wandel, bevor Handlungsfelder definiert und weitere konkrete Maßnahmen im Sinne einer umfassenden Demografiestrategie festgelegt werden.

In einem Kommunalprofil können als Bestandsaufnahme Informationen zur Ausgangssituation und zu bisherigen Prozessen und Initiativen gebündelt und diese sowohl den Akteurinnen und Akteuren der betreffenden Kommune als auch interessierten Bürgerinnen und Bürgern zugänglich gemacht werden. Insbesondere die stichpunktartige SWOT-Analyse, bei der in einer ein- bis zweiseitigen Übersicht die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken aus den zusammengetragenen Daten und Informationen formuliert werden, stellt eine wertvolle Arbeitsgrundlage für die Ableitung weiterer Schritte und Handlungsmaßnahmen dar.

Die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen demografierelevanten Themen schärft das Bewusstsein der Akteurinnen und Akteure für das Thema, schafft Synergieeffekte und kann in konkreter und intensiver Weise den Austausch zwischen den verschiedenen Ressorts befördern. Die Sammlung der Daten und Informationen kann neue Formen ressortübergreifender Zusammenarbeit begründen (Initiierung von Arbeitskreisen, Runde Tische, etc.).

Das Kommunalprofil ist der zweite Schritt der DWK-Systematik:

  1. Kick-Off
  2. Kommunalprofil
  3. Zukunftswerkstatt
  4. Werkstattplan
  5. Halbzeitbilanz